Es ist ein schwieriges Thema: Wie gestalten wir den Abschied von einem geliebten Menschen möglichst würdevoll und ernst? Ich selbst habe es als Pfarrer oft erlebt, insbesondere bei Trauerfeiern, bei denen der Sarg anschließend zum Krematorium gefahren wurde. Ziemlich seltsame Situation: Alle stehen um den Leichenwagen, ich spreche ein letztes Segenswort. Dann: Klappe zu, der Dieselmotor fängt an zu röhren und das Auto fährt davon. Anderswo muss ein Leichenwagen längere Strecken im Schritttempo vor der Trauergemeinde herfahren, die nach und nach von den Abgasen immer benebelter wird.
Das Ganze ist natürlich alles andere als billig. Dennoch haben viele Bestatter großes Interesse. Insbesondere in den großen Städten treibt sie die Sorge um, in Zukunft mit ihren Dieselfahrzeugen nicht mehr fahren zu dürfen. Na ja, und Stil hat dieses Fahrzeug auf jeden Fall. Auch das ist für viele Familien ein Argument, denn der/die Verstorbene soll es nochmal richtig schön haben auf diesem letzten Weg. Da kommt so ein oller VW-Bus mit Dieselmotor sicher nicht mit.
https://www.welt.de/motor/modelle/article170922760/In-diesem-Tesla-hat-es-keiner-eilig.html
https://ngin-mobility.com/artikel/tesla-hacks-cabrio-leichenwagen-brennstoffzelle/