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Es sei eine der schlimmsten Menschenrechtsverletzungen, die von Militärangehörigen begangen wurde, sagte der Präsident der Kommission, Raúl Plascencia Villanueva, am Dienstag (Ortszeit) nach Berichten der Tageszeitungen "El Universal" und "La Jornada". Am 30. Juni waren in der Gemeinde Tlatlaya im Bundesstaat Mexiko 22 Menschen getötet worden, darunter drei Minderjährige.
Die Nationalen Menschenrechtskommission veröffentlichte am Dienstag ihre Untersuchungsergebnisse. Demnach wollten die Soldaten die Hinrichtungen vertuschen. Es sollte so aussehen, als seien alle Opfer bei einer gewaltsamen Konfrontation gestorben. Mexikanische Behörden waren zunächst von gewaltsamen Zusammenstößen zwischen Soldaten und einer kriminellen Bande ausgegangen.
Die staatlichen Ermittlungen hatten erst im September begonnen, nachdem Augenzeugen von einem Massaker gesprochen hatten. Sieben Soldaten waren festgenommen worden.