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Die Demonstranten wurden von verschiedenen Gruppen, der Partei Die Linke, dem Flüchtlingsrat Hamburg sowie den Gewerkschaften GEW und ver.di unterstützt. Der Umzug vom Hauptbahnhof zum Rathausmarkt endete mit einer Kundgebung. Die ehemaligen Wanderarbeiter flohen während des Libyen-Krieges über das Mittelmeer und verbrachten zwei Jahre in italienischen Flüchtlingslagern. Diese wurden Anfang des Jahres geschlossen, die Männer mit Visa ausgestattet und in andere europäische Länder geschickt.
70 Flüchtlinge sind in der Hamburger St. Pauli-Kirche
Insgesamt 70 Flüchtlinge sind in der Hamburger St. Pauli-Kirche untergekommen, andere in Moscheen, bei Privatpersonen und Unterstützergruppen. Rechtlich stehen ihnen keine Leistungen zu. Sie haben für Deutschland keine Arbeitserlaubnis. Der Hamburger Senat bezieht sich auf das "Dublin-II"-Abkommen, nach dem Flüchtlinge nur in dem Land Recht auf Schutz und Unterstützung haben, in dem sie das erste Mal europäischen Boden betreten haben - in diesem Fall also Italien.