Washington (epd). Große protestantische Kirchen und Hilfsverbände in die USA haben in einer Erklärung zum Aschermittwoch einen verstärkten Einsatz für Migranten und asylsuchende Menschen gefordert. Das Land erlebe eine kritische Zeit, in der Flüchtlinge und Immigranten zunehmend Opfer seien von „Misinformation, Grausamkeit, Panikmache und Kriminalisierung“, heißt es in der Erklärung. Die Regierung von Präsident Donald Trump wolle Programme dezimieren, die flüchtenden Menschen Sicherheit böten.
Die Erklärung kritisiert Anordnungen der Regierung gegen die Aufnahme von Flüchtlingen. Ende Februar habe das Außenministerium zehn Hilfsorganisationen, die Flüchtlingen bei der Ansiedlung in den USA beistehen, Kündigungen geschickt, berichtete der Informationsdienst „Religion News Service“. Gerichte befassen sich derzeit mit der Rechtmäßigkeit des Vorgehens.
Unter den Unterzeichnern der Erklärung sind führende Vertreter und Vertreterinnen der Evangelischen Lutherischen Kirche in Amerika, der United Methodist Kirche, der Reformierten Kirche, der Amerikanischen Baptistischen Kirche und des ökumenischen Nationalen Kirchenrates sowie der Hilfsverbände Church World Service und World Relief.