Welche Konfirmations-Traditionen gab es bei Euch?

Konfirmandin in beigem Kleid beim Gottesdienst
epd-bild/Jens Schulze
Die Konfirmation ist für viele ein aufregender Tag - verbunden mit Traditionen, an die man sich noch lange erinnert.
Wir haben unsere Community gefragt
Welche Konfirmations-Traditionen gab es bei Euch?
Prüfung? Bollerwagen? Tanzkurs? Es gibt viele Bräuche rund um die Konfirmation. Und diese können sich regional ziemlich unterscheiden. Wir haben in unserer Community auf Social Media nachgefragt: Welche Traditionen gab es bei Euch?

Viele von Euch können sich auch noch Jahre oder Jahrzehnte nach der Konfirmation an besondere Traditionen erinnern. Dazu gehört etwa das Schmücken der Kirche oder des Hauses - speziell zu diesem Anlass. Facebook-Userin Ute erinnert sich daran, dass Moos aus dem Wald gesammelt und in der Eingangstür ausgelegt wurde. Benita schreibt auf der gleichen Plattform "Wir haben Girlanden Tannenzweigen gebunden und damit wurde dann die Kirche ausgeschmückt. Das waren so etwa 20 bis 25 Stück. Rechts und links in den Gängen wurden daraus dann Bögen geformt durch die wir dann geschritten sind. Außerdem wurden die Konfirmandenbänke, die Kanzel und der Altar mit weißen Bändern geschmückt."

Judith hebt in ihrem Facebook-Kommentar hervor, dass bei ihrer Konfirmation vor der Haustür "kleine Birken mit lila Bändern" aufgestellt wurden. Instagram-User "ww_travel_blogger" schreibt: "Früher wurde im Raum Schöningen eine weiße Sandspur vom Haus des Konfirmanden zur Kirche gestreut."

Was vielen noch gut in Erinnerung geblieben ist, ist die Kleidung, die sie zur Konfirmation trugen. Auch da gab es Traditionen. So schreibt Ellis auf Facebook: "Meine Kleidung war dunkelblau, Rock und weiße Spitzenbluse mit Blazer."

Ruth fügt hinzu: "In meinem Jahrgang wurde Weiß oder Creme getragen mit Röcken kurz über dem Knie; die Jungen trugen Rollkragenpullover." Erika erinnert sich auch an ihr Outfit: "Schwarzes Konfirmationskleid, Halskette mit Kreuz, neue Armbanduhr."

Erst die Prüfung, dann die Geschenke

Facebook-Userin Ute wagte etwas Neues: "Ich habe eine Tradition aufgebrochen, indem ich als erstes Mädchen keinen Rock oder Kleid trug, sondern eine schicke Nadelstreifenhose und eine weiße Bluse. Boah, war das ein Aufreger!"

In vielen Gedächtnissen hat sich außerdem die Konfirmandenprüfung eingeprägt; "Wer am Sonntag davor nicht alles auswendig konnte, wurde am Sonntag darauf nicht konfirmiert", schreibt Facebook-Userin Ulla. User "pastor_voget" schreibt auf Instagram: "Wir hatten noch eine Prüfung im Gottesdienst mit Anwesenheit des Superintendenten."

Nach der Prüfung ist vor der Feier und den Geschenken. Und auch da gibt es viele Bräuche. Dominik schreibt auf Facebook: "Bei uns gab es die Tradition, richtig viel Geld geschenkt zu bekommen, teilweise von Leuten, die man gar nicht kannte." Neben Barem gilt auch ein Spitzentaschentuch als Traditionsgeschenk. So erinnert sich Facebook-Userin Dagmar: "Wir bekamen ein eigenes Gesangbuch zur Konfirmation von den Eltern geschenkt, darauf ein weißes Spitzentaschentuch und ein Sträußchen Maiglöckchen."