Nur der leidende Gott kann helfen

glauben An Karfreitag haben wir das Bild des leidenden Gottessohnes vor Augen. Warum hilft ihm Gott nicht – er ist doch allmächtig! Ist er das wirklich? Ingo Baldermann findet davon in der Hebräischen Bibel kein einziges Wort.

Jeden Tag ein bisschen Abschied nehmen

aktuell Yvonne ist erst 22 und doch ist klar: Sie wird bald sterben. André trägt die schwere Krankheit seiner Schwester mit, schon immer. Er will es ihr so schön wie möglich machen. Bis zum Schluss.

Der Abendmahls-Frevel von Vöhringen

aktuell Jochen Teuffel, Pfarrer der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern, hat ein Disziplinarverfahren gegen sich selbst beantragt. Er hat einem ausgetretenen Gemeindeglied das Abendmahl gereicht und damit gegen die Ordnung der Kirche verstoßen.

Was Ostern mit dem Vollmond zu tun hat

aktuell Christen in Ost und West feiern die Auferstehung Jesu in diesem Jahr am gleichen Tag. Das ist eher die Ausnahme. Der Streit um den richtigen Ostertermin ist so alt wie das Christentum selbst. Und eine Lösung nicht in Sicht.

"Nehmet hin und esset": Oblate oder Brot?

aktuell Welche Brotsorte ist angemessen für den Leib Christi beim Abendmahl? Darüber wurde schon in den Anfangszeiten der Christenheit diskutiert.

Schwerpunkte

Mit dem Palmsonntag beginnt die Karwoche, in der Christen des Todes Jesu am Kreuz gedenken. Die Karwoche ist die Vorbereitung auf das älteste und höchste Fest der Christenheit: An Ostern feiern Christen die Auferstehung Jesu Christi von den Toten.

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Selber denken! Sieben Wochen ohne falsche Gewissheiten – Unter diesem Motto startet "7 Wochen Ohne" dieses Jahr in die Fastenzeit. Raus aus fragloser Routine und halben Wahrheiten! Es braucht Mut, um Gewohnheiten und Traditionen infrage zu stellen – im Job, in der Familie oder in der Kirche.

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Der Konflikt zwischen Russland und der Ukraine hat sich auf die Halbinsel Krim verlagert. Russland plant offenbar einen Militäreinsatz in diesem Gebiet. Westliche Politiker sind tief besorgt, die Kirchen beten für Frieden.

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Sozialinitiative der Kirchen

Wirtschaftswachstum müsse den Menschen dienen, heißt es in einem Thesenpapier der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und der katholischen Deutschen Bischofskonferenz. Darin folgern die Kirchen: "Wo Ökonomie und Menschlichkeit in Widerspruch zueinander geraten, stimmt etwas an der ökonomischen Ordnung nicht mehr." Die Kirchen wünschen sich eine breite Diskussion über ihre Thesen.

Kurzmeldungen

TV-Tipp

TV-Tipp des Tages: "Das Wunder von Kärnten" (ZDF)

TV-Tipp des Tages: "Das Wunder von Kärnten", 18. April, 21.15 Uhr im Zweiten

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Ein Mädchen ist in einen Teich gefallen. Es war rund dreißig Minuten unter Wasser. Stundenlang kämpfen die Ärzte mit zum Teil waghalsigen und unkonventionellen Methoden um ihr Leben. Der Titel nimmt es vorweg: Die Rettung gelingt.
18.04.2014 | von Tilmann P. Gangloff

"Das Wunder von Kärnten" ist ein ungewöhnlicher Film, und das nicht nur, weil er weitgehend auf die üblichen Versatzstücke aller Arztgeschichten verzichtet. Schon allein das Konzept ist mutig: Das Drama ist über weite Strecken ein Kammerspiel, weil sich die Handlung überwiegend im Operationssaal abspielt. Die Beteiligten sind größtenteils vermummt, so dass den Schauspielern als Handwerkszeug im Grunde nur die Augen bleiben, um Furcht, Hoffnung oder Trauer zum Ausdruck zu bringen. Der Dialog beschränkt sich, dem Schauplatz entsprechend, minutenlang auf knappe Anweisungen.

 

Schon dies allein wäre für einen Fernsehfilm bemerkenswert, schließlich funktionieren solche Produktionen in der Regel über das Wort. In diesem Fall kommt hinzu, dass auch die Musik - sofern man von Musik überhaupt sprechen kann – eine ungewöhnliche Rolle spielt. Die elektronischen Klänge (Matthias Weber), mitunter bloß ein dumpfes Pochen, bilden gemeinsam mit typischen OP-Geräuschen etwa des Absaugers einen ungemein stimmigen Sound-Teppich. Nicht minder entscheidend sind Schnitt (Daniel Prochaska, der Sohn des Regisseurs) und Bildgestaltung (Thomas Kiennast); beide haben großen Anteil an der Dynamik, die der Film entfaltet. Gerade die Szenen im Operationssaal bekommen auf diese Weise eine enorme Intensität, ohne dabei je hektisch zu wirken. Andererseits gibt es auch immer wieder lange Passagen ohne Schnitt. Gerade bei den Außenaufnahmen fängt die agile Handkamera perfekt die Panik der Eltern ein, als sie feststellen, dass ihre kleine Tochter verschwunden ist.

Regisseur Andreas Prochaska hat bereits mit der ZDF-Reihe "Spuren des Bösen" dichte Thriller inszeniert, und auch sein Sat.1-Krimidrama "Die letzte Spur" war außergewöhnlich. "Das Wunder von Kärnten" aber ist meisterlich, zumal die Geschichte im Grunde überschaubar ist. Wie fesselnd die Umsetzung des Drehbuchs (Christoph Silber, Thorsten Wettcke) gelungen ist, zeigen die kurzen Momente der emotionalen Entspannung; und doch wirken die Stippvisiten bei den Eltern, die in der Krankenhauskapelle auf das Ergebnis der Operation warten, wie lästige Einschübe. Immerhin für Vergnügen sorgt ein Seitenstrang mit einem Kommunalpolitiker (Bernhard Schir), dem nach einem Herzanfall ein Schrittmacher eingesetzt werden soll und der es gar nicht mag, nur noch die zweite Geige zu spielen.

Autor

Tilmann P. Gangloff

Tilmann P. Gangloff

ist Diplom-Journalist und freiberuflicher Medienkritiker.

Vor allem aber ist der Film ein Denkmal für einen Arzt, der sich über alle Bedenken hinwegsetzt und stur daran glaubt, das Mädchen retten zu können. Ken Duken spielt den Herzchirurgen formidabel: mit gewohnt sparsamen Mitteln, aber enormer Effizienz; und vor allem, ohne den Mann je als Helden zu stilisieren. Auch das weitere Ensemble (unter anderem Julia Koschitz und Erwin Steinhauer) trägt seinen Teil zum Gelingen des Films bei. Die Geschichte ist übrigens wahr: Die spektakuläre Rettungsaktion hat sich 1998 im österreichischen Klagenfurt zu getragen. Dass die Bilder mitunter nicht gerade appetitlich sind, ließ sich nicht vermeiden.

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